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Lärmkontor Serviceleistungen

"Was nützen Erfahrungen, wenn man nicht darüber spricht!"

Damit sich Erfahrungen und Erkenntnisse in einem fruchtbaren Informationsaustausch niederschlagen, hat die LÄRMKONTOR GmbH seit jeher verschiedene Wege des Wissenstransfers genutzt. Wir bieten Dienstleistungen zur Konzeption und Durchführung von Tagungen, Organisation von Ausstellungen und Messen, die Erstellung von Printmedien, wie etwa Broschüren und Leitfäden, sowie Tagungs- oder Ausstellungsdokumentationen. Ferner gestalten und entwickeln wir multimediale Informationssysteme sowie fach- und projektbezogene Internetauftritte.

Ansprechpartner

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Sebastian Eggers

Dipl.-Ing. (FH)

Fachbereich:
Forschung, Softwareentwicklung, Serviceleistungen (Ausstellungen, Medien und Informationssysteme)


 

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Jutta Heuer

Kauffrau,
Leitung Sekretariat

Fachbereich:
Organisation von Tagungen, Seminaren und Kongressen

 

Tagungen, Kongresse und Seminare

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Die LÄRMKONTOR GmbH führt Tagungen, Kongresse und Seminare durch, angefangen vom Arbeitskreis mit 10 Personen bis zum Kongress mit begleitenden Workshops. Wir übernehmen dabei je nach Wunsch alle Aufgaben – vom Konzept über die Durchführung bis zur Erstellung von Begleitmaterial wie Tagungsbände und Ausstellungen.

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Verkehrslärm - das Problem der "fremden" Quellen
Tagung am 18. und 19. April 2013

Die EG-Umgebungslärmrichtlinie zeigt, wo es in Deutschland laut ist. Sie fordert für die zu lauten Bereiche, Aktionspläne zur Lärmminderung aufzustellen. Das ist für die meisten Kommunen leichter gesagt als getan, denn sie verfügen nur in seltenen Fällen über die notwendigen Zuständigkeiten zur Durchsetzung wirksamer Lärmreduzierungsideen.

Anläufe für ein Verkehrslärmschutzgesetz, das dieses Dilemma beseitigen helfen könnte, hat es in den vergangenen Jahrzehnten genügend gegeben - gescheitert sind sie am Ende aber leider alle.

  • Wie müsste also ein gesetzlicher Rahmen aussehen, der den heutigen - insbesondere aus der EG-Umgebungslärmrichtlinie resultierenden - Anforderungen gerecht wird?
  • Welche Akteure sind im Spiel?
  • Über welche finanzierbaren Spielräume zur Lärmreduktion verfügen diese?
  • Wie sind die Möglichkeiten miteinander verzahnt?
  • Wo und wie kann man Syergien erzeugen?
  • Wie kann man die Verursacheranteile in durch unterschiedliche Verkehrs- und Baulastträger verlärmten Situationen bestimmen?
  • Wie kann man die Kosten gerecht verteilen?

All diese Fragen sollen durch die LÄRMKONTOR-Tagung 2013 dem Versuch einer Beantwortung zugeführt werden.

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Von der autogerechten Stadt zur auditiven Stadtplanung

Hochrangige Fachleute aus Forschung, beratender Wirtschaft, Verwaltung und aus Ministerien kamen am 29. und 30. März 2012 in Hamburg zusammen, um über neue Verfahren zu berichten, über Lärmschutz und -bekämpfung, Stadtentwicklung und Städtebau zu referieren und um Ausblicke zur autogerechten Stadt oder zur akustischen Raumplanung zu geben.

Den Einstieg in den Kongress bildeten zwei Vorträge zum Werdegang der Regelungen zum Schutz vor Verkehrslärm in der Praxis der Verkehrsplanung. Dann zeigten Beispiele aus Hannover und Hamburg, wie sich städtebauliche Aspekte mit denen der Lärmminderung verbinden lassen. Am Ende des ersten Tages richtete sich der Blick in die Zukunft der „leisen“ Mobilität. Prof. Dr. Ing. H. Topp sagte: „Mobilität denken heißt, man nehme ein weißes Blatt Papier. Das weiße Blatt aber hat Spuren der fossilen Mobilität, Spuren von Stadtstraßen, Güterverkehr. Wir müssen hin zur postfossilen Mobilität; wir brauchen weniger Autos, langsamere und andere Autos als bisher. Sie sollen leise, sauber und klimaneutral sein, das ist der Schlüssel für eine leise, postfossile Mobilität.“

Übergeleitet wurde zu dem Themenkomplex des zweiten Tages, der von themenorientierten Arten der Lärmkartierung über zukunftsorientierte Ansätze der auditiven Stadtplanung bis hin zu einer abschließenden Exkursion führte.

IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg beleuchtete das Thema von einer stadtplanerischen Seite und sagte: „Stadt neu denken, heißt, wir brauchen neue Lösungen. Wohnen für Reiche in der Innenstadt und Armensiedlungen an den Stadträndern sind nicht die Lösungen der Zukunft. Wir müssen vom „Entweder-Oder“ zum „Sowohl als auch“ kommen.“

Außerdem näherten sich drei Referenten dem Thema aus künstlerischer Sicht: Prof. Sam Auinger (UdK, Berlin), Andres Bosshard (Musiker und Klangarchitekt, Zürich) sowie Andreas Oldörp (Klangarchitekt, Hamburg) beleuchteten das Themenspektrum der auditiven Stadtplanung aus ihrer künstlerischen Perspektive.

Die Tagung schloss mit einer ausführlichen IBA-Exkursion, beginnend auf dem IBA DOCK mit anschließender Tour durch das Präsentationsgebiet in Wilhelmsburg und auf der Veddel. Vor Tagungsbeginn wurde zudem ein Workshop zu CNOSSOS-EU (Prozess zur Erarbeitung der neuen Ermittlungsverfahren für die Umgebungslärmrichtlinie) und zur RLS-20XX (den neuen „Richtlinien für den Lärmschutz an Straßen“) angeboten.

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Weitere Tagungen und Kongresse

Ausstellungsbegleitung - Audiovisuelle Medien - Präsentationen - Informationen

Komplexe Themen einfach und verständlich zu erklären ist schwierig. Bilder, Klänge und Animationen können helfen, wo Worte fehlen. Denn Menschen brauchen Bilder. Wir konzipieren und realisieren für Sie multimediale Informationsstände, rechnergestützte Erklärungssysteme, selbst laufende Demos und vieles mehr. Im Vordergrund steht dabei immer die Benutzerfreundlichkeit. Die passende Software liefern wir gern mit.

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Ausstellung "Wilhelmsburger Perspektiven"

Anlässlich der Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße in Hamburg-Wilhelmsburg wurde von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt zusammen mit der DEGES eine Ausstellung zur Information der Anwohner beauftragt. Die Ausstellung informierte von März bis Juni 2011 u.a. ausführlich über den Hintergrund der Reichsstraßenverlegung, stellt das Lärmschutzkonzept vor und gibt Einblicke in die Themen Verkehr, Umwelt und Stadtentwicklung. Parallel zur Auslegung in der Behörde fand in den Ausstellungsräumen zudem die öffentliche Auslegung im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens statt.

Neben der Firma public:news, die mit der Konzeption der Ausstellung beauftragt war, kümmerte sich die LÄRMKONTOR GmbH um die fachlichen Inhalte zu den Themen Akustik, Schall und Lärm. Die einzelnen Inhalte, die in der sogenannten "Lärm-Lounge" präsentiert wurden, waren:

Informationstafeln "Grundlagen von Schall und Lärm"

Auf vier Informationstafeln wurden die Grundlagen von Schall und Lärm in einfacher Form aufgearbeitet. Insgesamt zehn kurze Themenbereiche mit erläuternden Grafiken informierten über Fragen wie "Was ist Schall?", "Was ist Lärm?", "Wie laut ist was?", "Soll man zur Beurteilung von Verkehrslärm messen oder rechnen?", "Mittelungspegel und Beurteilungspegel", "Emission - Transmission - Immission" und darüber, welche Auswirkungen Änderungen an der Verkehrsmenge, den Geschwindigkeiten und dem Lkw-Anteil auf die Lärmbelastung haben.

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LärmPunkt

Im Rahmen der Ausstellung wurde der LärmPunkt von der LÄRMKONTOR GmbH überarbeitet und angepasst. Auf zwei Touch-Screen-Terminals konnten sich interessierte Bürger mittels Geräuschbeispielen, die über Kopfhörer abgespielt werden, kurzen Filmsequenzen, Erläuterungen zu Grundlagen der Akustik, Gesetzes- und Verordnungsauszügen sowie Literaturhinweisen umfassend über den gesamten Themenkomplex informieren.

Klänge einer Großstadt

Zur Ausstellung zur Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße wurde auch die Multimedia-Präsentation "Klänge einer Großstadt" überarbeitet. Die Präsentation vermittelt einen akustischen Eindruck von der täglichen Geräuschkulisse einer Großstadt. Klangbeispiele und Fotos führen den Betrachter auf einen Spaziergang durch die unterschiedlichen Themenbereiche

Akustische Simulation

Zur Demonstration der Wirkung der geplanten Schallschutzwände entlang der verlegten Wilhelmsburger Reichsstraße sowie der parallel dazu verlaufenden Bahnstrecke wurde von der LÄRMKONTOR GmbH eine umfangreiche Simulation angefertigt. An drei Standorten, in jeweils zwei Höhen, wurden Video- und Tonaufnahmen vorbeifahrender Züge angefertigt und darauf aufbauend verschiedene Planungsstände sowohl optisch als auch akustisch simuliert. Zur Steuerung stand ein Touch-Screen-Terminal zur Verfügung, auf dem alle Varianten und Möglichkeiten dargestellt wurden. Die Besucher konnten sich eine beliebige Variante aussuchen und dann die akustischen Effekte und die Änderungen im Lärmpegel mit anderen Varianten vergleichen.

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Demonstration zur Schallabsorption

Die Absorption bzw. Reflexion von verschiedenen Oberflächen wurde in der Ausstellung anhand einer einfachen Installation demonstriert. Hierbei kamen eine reflektierende sowie eine hochabsorbierende Oberfläche zum Einsatz, die mit einem gerichteten Lautsprecher in kurzer Entfernung beschallt wurden.

Demonstration "Lärm? Lärm! Ruhe"

„Lärm ist das Geräusch der anderen“ Kurt Tucholsky

Das Empfinden von Schalleindrücken als störend oder belästigend, variiert von Mensch zu Mensch. Ein Geräuschpegel von 50 dB(A) stört bei einer normalen Unterhaltung kaum, ab 60 dB(A) hingegen muss mit Störungen normaler Sprache gerechnet werden. Anhand einer einfachen Installation, auf der das Geräusch eines "Wasserfalls" genutzt wurde, konnten sich die Besucher einen Eindruck davon machen, wo der Unterschied zwischen einem "angenehmen Plätschern" und einem "belästigenden Rauschen" liegt.

Medien

Printmedien

Informationen müssen schnell und einfach nutzbar sein. Deshalb hat es sich die LÄRMKONTOR GmbH zur Aufgabe gemacht, Lärmschutzthemen in verständlicher Form für die Leser aufzubereiten. Auf Wunsch übernehmen wir die gesamte Abwicklung von der Idee bis zur Drucklegung. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Auftraggebern ist in den letzten Jahren eine Vielzahl von Printmedien entstanden.

Visualisierungen

Viele Menschen brauchen Bilder zur besseren Vorstellung von Ideen und Visionen; Bilder nämlich verdeutlichen Inhalte und Prozesse oftmals erheblich leichter als umständliche Erklärungen. Auf diese Weise kann ein Planungsprozess und sein Ergebnis auch für weniger "planerisch geschulte" Augen transparent gemacht werden. Die LÄRMKONTOR GmbH visualisiert für Sie auf Wunsch einzelne Arbeitsschritte einer Planung, Gestaltungselemente und erstellt "Vorher-Nachher-Vergleiche" für Lärmschutzwälle, -wände und andere aktive Schallschutzmaßnahmen in verschiedenen Detailstufen.

Publikationen (Auswahl)